Ausflugs-Tipps für die Sommerferien

Natur, Kultur und Spaß – am Niederrhein ist vieles möglich

Im Naturpark Maas-Schwalm-Nette gibt es zahlreiche Wanderrouten. Für Familien eignet sich zum Beispiel der Premium-Wanderweg Zwei-Seen-Runde.
Foto: JoFink Photography

Niederrhein – Urlaub vor der Haustür wird immer beliebter. Das gilt besonders für eine so abwechslungsreiche Region wie den Niederrhein. Denn hier gibt es Freizeitmöglichkeiten für jeden Geschmack, jedes Alter und jedes Wetter. Das Team von Niederrhein Tourismus nennt drei ganz unterschiedliche Ausflugs-Tipps für die Sommerferien:

Wandern erfreut sich auch bei Familien immer größerer Beliebtheit. Und das Beste: Die schönsten Wanderwege liegen ganz in der Nähe. Im Naturpark Maas-Schwalm-Nette (Kreis Viersen) gibt es zahlreiche Wanderrouten für jeden Anspruch. Empfehlenswert für Familien ist beispielsweise der Premium-Wanderweg Zwei-Seen-Runde. Der sechs Kilometer lange Rundwanderweg ist in eineinhalb Stunden gut schaffbar und somit auch für jüngere Wanderer geeignet. Zeugen der Geschichte begleiten diese Tour: Dazu gehört die Borner Mühle, die im Jahr 1412 erstmalig erwähnt wurde, und bis 1960 in Betrieb war. Der Borner See ist durch Torfstich im 17. Jahrhundert entstanden. Ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert stammt die Mühlrather Mühle, eine Flachs- und Ölmühle. 1905 bekam sie ein eisernes Wasserrad, um genug Kraft für ein Sägewerk zu liefern. Einem weiteren Zeitzeugen begegnet der Wanderer auf dem Boden: Die Eisenbahnschienen gehörten zur 1975 stillgelegten Bahnstrecke von Brüggen nach Dülken. Auf der Zwei-Seen-Runde können die Wanderer entweder direkt in der Natur auf einer der Bänke rasten oder in der Mühlrater Mühle. Sie beherbergt inzwischen ein Landgasthaus.

Für Regentage empfiehlt sich ein Besuch des preisgekrönten LVR-RömerMuseum in Xanten. Es führt die Besucher durch Jahrhunderte römischer Geschichte und Kultur am Niederrhein. Zahlreiche Originalfunde aus der römischen Stadt und den Legionslagern zeichnen ein lebendiges Bild des römischen Alltags in Germanien. Besonders beeindruckend sind die Überreste eines römischen Schiffes, das in zwölf Metern Höhe frei schwebend im Raum hängt. In der gesamten Ausstellung gibt es besondere Mitmach-Angebote für Kinder: Sie können Gladiatoren zuhören, das Daumenkino erproben, Gerüche bei den Thermen ausprobieren und die Rüstung eines Legionärs anlegen. Ausgesuchte Ausstellungsstücke werden mit speziellen Kinderbeschriftungen erläutert – auch für Erwachsene interessant.

Unterhaltung ganz anderer Art gibt es im Wunderland Kalkar (Kreis Kleve). Der wohl außergewöhnlichste Freizeitpark Deutschlands steht auf dem Gelände eines Atomreaktors, der allerdings nie in Betrieb ging. Bereits seit über 20 Jahren sorgen hier mehr als 40 Attraktionen für beste Unterhaltung bei Groß und Klein. Mittelpunkt ist der 42 Meter hohe Kühlturm, der noch von der ursprünglich geplanten Bestimmung zeugt. An der bunt bemalten Außenwand kann man hochklettern oder im Inneren das „Echoland“ besuchen. Wer es luftig mag, fährt mit dem riesigen Kettenkarussell in die Höhe und genießt den Niederrhein von Oben.

Viele weiterführende Informationen und jede Menge zusätzliche Ausflugstipps gibt es auf den Internetseiten des Niederrhein Tourismus unter niederrhein-tourismus.de/auszeit.

Den Niederrhein als Urlaubsregion bekannt machen und die Region gemeinsam präsentieren: Das sind die Ziele der Kreise Kleve, Viersen, Wesel und Heinsberg. Sie haben sich zur Niederrhein Tourismus GmbH zusammengeschlossen.

 

www.niederrhein-tourismus.de

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