Bettina Gräfin Bernadotte af Wisborg mit der Goldenen Blume von Rheydt ausgezeichnet

Pressemitteilung von Montag, 18. September 2017 Stadt Mönchengladbach

50. Verleihung Goldene Blume
Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners gratuliert der Preisträgerin

 Ältester deutscher Umweltpreis knüpft nach 50 Jahren an seine Anfänge an.

Der älteste deutsche Umweltschutzpreis, die Goldene Blume von Rheydt, geht in diesem Jahr an Bettina Gräfin Bernadotte af Wisborg. Vor rund 500 Gästen hat Mönchengladbachs Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners den Preis am Samstag (16. September) im Theater Mönchengladbach an die Geschäftsführerin der Mainau GmbH vergeben. Mit dieser Auszeichnung wird ihr hohes Engagement um die Erhaltung und Vertiefung der Beziehung zwischen Mensch und Natur gewürdigt.

 

 

 

 

Bettina Gräfin Bernadotte (geb. 1974) ist das älteste der fünf Kinder von Sonja und Lennart Bernadotte. Heute lenkt sie als Geschäftsführerin der Mainau GmbH gemeinsam mit ihrem Bruder Björn die Geschicke der Blumeninsel, die jährlich rund 1,2 Millionen Gäste anlockt. Sie ist außerdem Präsidentin des Kuratoriums für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau, Mitglied des Präsidiums der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft, Mitglied im Kuratorium des Kinderhilfswerks Plan International sowie Mitglied im Verwaltungsrat der Universität Hohenheim, Schirmherrin der EUROPA Miniköche und Geschäftsführerin der Minigärtner gGmbH.

 

50. Verleihung Goldene Blume

Eindrucksvoll präsentierte die Preisträgerin den Gästen, dass auf der Insel Mainau Tourismus und Naturschutz kein Widerspruch sind. Klimaschutz, regenerative Energien und ressourcenschonendes Wirtschaften werden auf der Blumeninsel großgeschrieben. Die kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung ist ein Unternehmensziel der Mainau GmbH. Seit zwei Jahrzehnten wird dieser Prozess professionell organisiert und nach einem an einem System für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung (EMAS – Eco Management and Audit Scheme), überwacht.

Das Familienunternehmen gehörte schon in den frühen 60er Jahren zu den Pionieren der Umweltbewegung in Deutschland. Im April 1961 hat Lennart Graf Bernadotte, Vater der diesjährigen Preisträgerin die „Grüne Charta von der Mainau“ formuliert. In einer Zeit, in der der wirtschaftliche Aufschwung Deutschlands Kernanliegen von Politik und Gesellschaft war, machte er deutlich, dass dies mitunter auf Kosten von Mensch und Natur geschieht und forderte unter anderem, die für den einzelnen als schädlich erkannten Einflüsse der Umweltzerstörung zu beheben.

Sein Einsatz für die Erhaltung der Schöpfung wurde in der damals noch selbstständigen Stadt Rheydt im Jahr 1967 mit der ersten Goldenen Blume gewürdigt. 50 Jahre später schließt sich mit der Verleihung an seine Tochter Bettina der Kreis. Im Jahr 1999 hatte auch ihre Mutter, Sonja Gräfin Bernadotte, die Goldene Blume von Rheydt erhalten.

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