Ehe für alle ist da – CSD-MG-Vorstand

CSD MG e.V.

Heute ist ein freudiger Tag für die queere Community – CSD Vorsitzende Nadine John-Reuen und Markus Schnorrenberg begrüßen die Entscheidung des Deutschen Bundestages.

Jahrelang haben wir darauf gewartet, was in vielen Ländern um uns herum schon lange möglich ist, endlich dürfen sich gleichgeschlechtliche Paare auch in Deutschland das Ja-Wort  geben und eine Ehe eingehen!

Vorsitzende Nadine John-Reuen und Vorsitzender Markus Schnorrenberg begrüßen gemeinsam mit dem gesamten CSD-Vorstand und seinen Mitgliedern die Gesetzesentscheidung des Deutschen Bundestages.

Gerade die zahlreichen CSD-Organisator*innen in Deutschland haben viele Jahre auf ihren Veranstaltungen der Forderung nach der „Ehe für Alle“ Raum gegeben und diese Laut auf den politischen Veranstaltungen gefordert.

Markus Schnorrenberg: „Die Nachricht über die Ereignisse in Berlin haben mich im Urlaub erreicht. Ich bin sehr froh darüber, dass die Damen und Herren Abgeordneten endlich den Weg freigemacht haben und die Ehe für Alle verabschiedet wurde.“

Nadine John-Reuen ergänzt: „Ich selber habe mich vor ein paar Jahren mit meiner Partnerin Rika John verpartnert. Heute freue ich mich über die Nachricht, dass wir demnächst unsere Verparternung in eine Ehe umwandeln können und damit die gleichen Rechte wie alle verheirateten Menschen haben werden. Dies ist ein freudiger Tag für die Community.“

Beide bedanken sich ganz herzlich bei den zahlreichen Menschen in Deutschland, die mit dafür gesorgt haben, dass die heutige Entscheidung im Deutschen Bundestag endlich getroffen wurde. Viele Einzelpersonen, aber auch zahlreiche Verbände, Vereine, Parteigruppierungen haben dazu beigetragen.

Sicherlich hätte diese Entscheidung auch schon deutlich früher verabschiedet werden können, dennoch wollen wir heute nicht schimpfen, sondern sind froh darüber, dass endlich das Gesetz verabschiedet wurde. Ein Grund heute spontan das Glas zu erheben und sicherlich noch ein zweites Mal, wenn das Gesetz dann in Kraft tritt.

Nadine John-Reuen: „Wir möchten gemeinsam auf die Verabschiedung des Gesetzes anstoßen und uns darüber freuen, dass wieder ein Stück Diskriminierung in unserem Land abgeschafft wurde.“

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