Ein Green City Masterplan Elektromobilität für Mönchengladbach NEW und Stadt gehen gemeinsam voran

schadstoffarme, klimaschonende und verkehrsreduzierende Mobilität im Blick

Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, NEW-Vorstand Frank Kindervatter und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin bei der Inbetriebnahme der Ladesäule an der Gladbacher Straße in Rheindahlen (Foto: NEW AG)

 

Die Stadt Mönchengladbach und die NEW AG gehen bei der nachhaltigen Mobilität mit dem Schwerpunkt Elektromobilität einen gemeinsamen Weg und setzen zur Verbesserung der Luftqualität in der Stadt ein Zeichen. In einem ersten Schritt hat der Konzern Stadt zur Förderung einer zukunftsorientierten Mobilität einen Green City Masterplan Elektromobilität mit Unterstützung des externen Fachbüros EcoLibro erarbeitet, der Ideen und Ansätze für eine praxisorientierte Umsetzung liefert. Der Masterplan, der in der heutigen (19. September) Sitzung des Umwelt- und Feuerwehrausschusses in die politischen Gremien eingebracht wird und vom Rat am 11. Oktober beschlossen werden soll, hat eine schadstoffarme, klimaschonende und verkehrsreduzierende Mobilität in Mönchengladbach im Blick und unterstützt somit die Ziele der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt. Die Mittel für die Erarbeitung stammen aus dem Sofortprogramm “Saubere Luft 2017-2020” der Bundesregierung und werden zu hundert Prozent vom Bund übernommen. “Es ist unser Ziel, die Gesundheit der Bürger zu schützen. Daher müssen die Luftqualität verbessert und ein Dieselfahrverbot vermieden werden. Statt Restriktionen zu verhängen, wollen wir mit Angeboten und einer verbesserten Infrastruktur zum Umdenken motivieren”, betont Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. Der stärkeren Nutzung von Bahn, Bus und Rad und der Steigerung des Fußgängerverkehrs komme dabei eine Schlüsselrolle zu. Mobilität nachhaltig gestalten Durch die Umsetzung der im Masterplan enthaltenen Maßnahmen kann im Konzern Stadt Mobilität nachhaltig gestaltet werden. Die Bandbreite der Maßnahmen reicht dabei vom Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge über die Elektrifizierung des ÖPNV durch die Umstellung der Flotten, den Ausbau der Radinfrastruktur (Pedelecs und E-Bikes) bis zu Sharing und Nutzung unterschiedlicher Verkehrsmittel wie etwa Auto, Rad und Lastenrad. 

 

Vier E-Ladesäulen (Gladbacher Straße 21, Glockenstraße 19, Konstantinplatz und am Wickrather Markt) sind jetzt neu in Betrieb genommen worden. Für 12 weitere Standorte in Mönchengladbach liegen bereits die Förderbescheide vor und sind mit der Stadt schon final abgestimmt. Zur Umstellung der Bus-Flotten sollen vier Batterie-Solobusse ab 2019 auf der innerstädtischen Linie 033 eingesetzt werden. Innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre könnte bereits ein Viertel aller Busse durch Batteriebusse ersetzt und somit bis zu acht Linien elektrifiziert werden, das wären in der Summe rund 50 Busse. Neben dem CarSharing, das in Mönchengladbach noch in den Anfängen liegt, ist jetzt das Fahrradverleihsystem “Santander nextbike” an den Start gegangen. Ein umweltorientiertes Verkehrsmanagement sowie digitalunterstütztes Informationssystem über eine App ergänzen die Ideen und Maßnahmen im Masterplan. Darüber hinaus bilden die Lieferverkehre in der Stadt und in den Quartieren unter dem Stichwort “Urbane Logistik” einen weiteren Baustein im Masterplan. “Stadt und NEW haben gemeinsam in den vergangenen fünf Monaten unter Hochdruck den Masterplan entwickelt. Durch diese enge Zusammenarbeit ist ein Plan entstanden, der Maßnahmen ausweist, die nun gemeinsam umgesetzt werden können, um eine emissionsfreie Mobilität in unserer Stadt voranzubringen”, lobt Oberbürgermeister Reiners das Ergebnis der Kooperation. “Die Förderung einer nachhaltigen Mobilität ist erklärtes Ziel der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt. Durch die damit verbundene Reduzierung der Luftschadstoffe kann, einhergehend mit der damit verbundenen Förderung der Gesundheit, auch die Lebensqualität in der Stadt wesentlich verbessert werden. Der Green City Masterplan stellt einen weiteren wesentlichen Baustein dar”, erläutert Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Herr Dr. Gregor Bonin. Masterplan knüpft an vorliegende Planwerke an Bereits in den vergangenen Jahren wurden entsprechende Planungsgrundlagen erstellt. Schon im Klimaschutzkonzept von 2011 wurde die Förderung der nachhaltigen Mobilität aufgegriffen und erste Ansätze erarbeitet. Der Luftreinhalteplan setzt sich mit der Thematik der Luftschadstoffe auseinander und der Nahverkehrsplan wie auch der Masterplan Nahmobilität greifen die Schwerpunkte ÖPNV, Fuß- und Radverkehr auf. Der Green City Masterplan Elektromobilität knüpft daran an und vertieft die Schwerpunkte Elektromobilität und Digitalisierung. Unter anderem weist er Stärken und Potenziale in Mönchengladbach aus. Hier wird deutlich, dass Mönchengladbach beim Ausbau der Ladeinfrastruktur bereits gut aufgestellt ist. “Aktuell stehen wir sehr gut da und nehmen im Vergleich zu anderen Kommunen eine führende Position im Bereich der öffentlichen Ladeinfrastruktur ein. Daran haben wir in den vergangenen gemeinsam mit der Stadt gearbeitet und daran werden wir anknüpfen, um diese Position beizubehalten und dem zukünftigen Bedarf gerecht zu werden” hebt NEW-Vorstand Frank Kindervatter hervor. “Es bedarf einer koordinierten Planung sowie einem zwischen allen Akteuren abgestimmten Entwicklungsprozess. Die Grundlagen für diesen Prozess wurden im Rahmen der Erarbeitung des Masterplans gelegt. Darauf können wir stolz sein,” ergänzt Dr. Bonin.

 

Pressemitteilung von Mittwoch, 19. September 2018 Stadt Mönchengladbach

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