Gesund und fit, wir machen mit!

Betriebliches Gesundheitsmanagement der Sozial-Holding behauptet Top-Position unter deutschen Unternehmen

 

Mit dem Corporate Health Award – einer Initiative von EuPD Research Sustainable Management, Handelsblatt und der ias-Gruppe – werden Unternehmen ausgezeichnet, die sich nachweislich überdurchschnittlich für die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter engagieren, eine vorausschauende, nachhaltige Personalstrategie verfolgen und dies im Rahmen eines Audits belegen. 

v.l. Samira Kenjar (Altenheim Windberg), Helmut Wallrafen (Geschäftsführer),Birgit Neunzig (Altenheim Rheindahlen) und Simon Kienecker (Gesundheitsmanager)

Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach hat das Audit erfolgreich bestanden. Der Analysebericht bescheinigt dem Unternehmen, “ein herausragendes betriebliches Gesundheitsmanagement” eingeführt zu haben, “das zu den besten deutschlandweit” zählt.

Wie funktioniert das Betriebliche Gesundheitsmanagement in der Praxis?

Unter dem Slogan “Gesund und fit, wir machen mit!” wird die betriebliche Gesundheitsförderung der Sozial-Holding seit 14 Jahren systematisch und ganzheitlich betrieben. Der “gesunde Apfel” ist das Symbol der Gesundheitsförderung im Unternehmen. Er erinnert die Beschäftigten täglich daran, etwas für ihre Gesundheit zu tun.

Flyer, Plakate und regelmäßige Gesundheits-Infos im Intranet informieren über bevorstehende Aktionen. Ansprechpartner sind der Gesundheitsmanager des Unternehmens, Simon Kienecker und die Gesundheitsbeauftragten in den Einrichtungen. Gesteuert wird die Gesundheitsförderung vom betriebsinternen Lenkungsausschuss Gesundheit. Die Beschäftigten gestalten die Prozesse durch Arbeitssituationsanalysen, alle zwei Jahre stattfindende Mitarbeiterbefragungen und das betriebliche Vorschlagwesen aktiv mit.

Rückengerechtes Arbeiten spielt bei der Sozial-Holding eine besonders wichtige Rolle für die Gesundherhaltung der rund 900 Beschäftigten. So konnten alle Wohngruppen der städtischen Altenheime mit Gleittüchern und –Handschuhen ausgestattet werden, die das Umlagern von liegenden, schweren oder besonders pflegebedürftigen Bewohnern für alle Beteiligten erheblich erleichtert. Rund 30.000 Euro wurden dafür investiert. Zudem hat die Sozial-Holding den Umzug an der August-Monforts-Straße dazu genutzt, alle Büroarbeitsplätze mit höhenverstellbaren Arbeitstischen auszustatten.

Die Förderung der Gesundheit wird darüber hinaus in weiteren Handlungsfeldern (Bewegung, Ernährung, psychische Gesundheit, Stressbewältigung, Work-Life-Balance) vorangetrieben.

Fitnessräume und Power Plate: Alle Einrichtungen verfügen über einen Fitnessraum mit verschiedenen Kraftgeräten und einer Power Plate für Kräftigungs-, Koordination- und Beweglichkeitsübungen, die während der Dienstzeit genutzt werden können.

 

Massageliege: In jeder Einrichtung befindet sich eine Massageliege, die durch unterschiedlich programmierbare Massageeinstellungen den individuellen Bedürfnissen gerecht wird.

Massage am Arbeitsplatz: Ein- bis zweimal pro Monat haben die Beschäftigten die Möglichkeit, bei einer Massage zu entspannen und sich hinsichtlich gesundheitlicher Problematiken individuell beraten zu lassen.

Gesundheitstage: Bei den Gesundheitstagen werden die Beschäftigten an verschiedenen Stationen individuell zu Themen wie Ernährung, Rückengesundheit, Stressbelastungen und Gesundheitswerte beraten.

Rentengespräche: Rente und Vorsorge für das Alter sind wichtige Themen für die Belegschaft. Diesen Bedarf befriedigt das Unternehmen durch Informationsveranstaltungen, individuelle Beratungsgespräche sowie ein persönliches Gespräch mit dem Geschäftsführer bei Renteneintritt.

Psychologische Beratung: Die externe Beratungsstelle EAP-Assist GmbH kann bei psychischen Belastungen von Beschäftigten und deren Angehörigen kostenlos genutzt werden. Durch die Kooperation wird innerhalb von zwei Wochen ein Termin garantiert.

Arbeitssituationsanalysen PLuS: Im Rahmen der Arbeitssituationsanalysen (PLuS steht für Probleme, Lösungen und Strategien) werden die Zufriedenheits- und Belastungsfaktoren der täglichen Arbeit erfasst und gemeinsam mit den Beschäftigten Verbesserungsvorschläge entwickelt.

“Food & Fit im Job”: Das Projekt startete im März 2016 mit der Schulung der Food & Fit Scouts, den Gesundheitsbeauftragten aller Standorte. Sie führen mit den Kolleginnen und Kollegen kleine Übungen durch und bieten gesundes Essen an. Sehr gut sind die Smoothies angekommen, die jetzt zum Regelangebot der Einrichtungen gehören.

Weiter- und Fortbildungsangebote: Durch verschiedene Fortbildungen wie bspw. “Kinästhetik” und “Rückengerechtes Arbeiten – Begleitung vor Ort” wird die Qualifikation der Beschäftigten erhalten und erhöht sowie deren Gesundheitsbewusstsein gestärkt. 

Sportangebote: Regelmäßig bietet die Sozial-Holding gemeinsame Sportaktivitäten an, zum Beispiel den Firmenlauf.

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