Städtebauliche Entwurfswerkstatt zur Zukunft des Maria Hilf-Areals

Mehrteilige Veranstaltungsreihe für interessierte Bürgerinnen und Bürger: Auftakt am Freitag, 24. November, 18 Uhr, im Haus Zoar

Am kommenden Freitag, 24. November, beginnt um 18 Uhr im Haus Zoar am Kapuzinerplatz die einwöchige städtebauliche Entwurfswerkstatt zur Zukunft des Areals “Maria Hilf” und seiner unmittelbaren Umgebung. Unter dem Titel #mariahilf_neueswohnen lädt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners gemeinsam mit dem Technischen Beigeordneten Dr. Gregor Bonin alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum FORUM 1 “Impulse” ins Haus Zoar ein. FORUM 1 markiert dabei den Auftakt einer dreiteiligen FOREN-Reihe. Nach einer kurzen Vorstellung des Plangebietes und der genauen Aufgabenstellung durch den Moderator des Abends, Jörg Faltin vom Büro FSW Faltin+Sattler GmbH aus Düsseldorf, hat die interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit, die fünf eingeladenen, teils internationalen Bearbeiterteams aus Architekten, Stadtplanern und Landschaftsplanern sowie die Jury kennenzulernen. Diese werden in den sechs Tagen bis zum 30. November im ständigen Dialog mit dem Plangebiet, der Öffentlichkeit und der kritischen Fachjury städtebauliche Lösungen für die künftige Nutzung des rund sechs HektarektarH großen Areals rund um die Klink Maria Hilf an der Sandradstraße erarbeiten. Als Ziel gesetzt und damit einzige zentrale Vorgabe seitens Politik und Stadt ist lediglich, “neues Wohnen für alle” zu schaffen. “Die Aufgabe ist angesichts der diversen flächengegebenen Bindungen wie Denkmalschutz, Baumschutz, Nachbarschaften oder Topographie eine immense Herausforderung. Wir bieten allen Interessierten die einmalige Chance, diesen kreativen Prozess zur Zukunft dieser freiwerdenden zentralen  Flächen aktiv zu begleiten und “mitzumischen” – in dieser Form ein absolutes Novum in dieser Stadt. Diese Art der Bürgerbeteiligung ist ein wichtiger Baustein der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt, denn eine erfolgreiche Verfolgung der Strategie beginnt bei jeder Bürgerin und jedem Bürger Mönchengladbachs und kann nicht alleine durch die Verwaltung umgesetzt werden”, sagt Dr. Gregor Bonin, Technischer Beigeordneter der Stadt. Flankiert wird der Abend von einem impulssetzenden Gastbeitrag zu vergleichbaren Prozessen auf ähnlichen Flächen in Köln. Anschließend hat das Plenum die Gelegenheit, sich durch Fragen und Anregungen intensiv einzubringen. “Das Areal wird entscheidend zur künftigen Entwicklung der gesamten Innenstadt Mönchengladbachs beitragen. Daher sind alle Bürgerinnen und Bürger gefragt, sich einzumischen”, so Oberbürgermeister Reiners. Neben dem FORUM 2 “Ideen” am 28.November und FORUM 3 “Identität” am 30. November, an denen zunächst erste Zwischenergebnisse (Ideen) und schließlich die finalen Planungen (Identität) offen zur Diskussion gestellt werden, hat jeder die Möglichkeit, im Rahmen eines sog. “Offenen Hauses” den Planern auch tagsüber während der Arbeit im Haus Zoar über die Schulter zu schauen. Das Haus Zoar steht dafür allen Interessierten am 25. und 28.November jeweils von 10 bis 12 Uhr Uhr sowie am 27. November von 17 bis19 Uhr offen. Die finale Jurysitzung findet schließlich am 1. Dezember statt. Weitere Informationen zur gesamten Werkstatt und den künftigen Planungsschritten können der dafür eingerichteten städtischen Website unter http://stadtmg/mariahilf oder den sozialen Medien der Stadt (z. B. Instagram unter mariahilf.neueswohnen) entnommen werden.

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