Studentisches Wohnen und mehr….

In der Rheydter City GdW Präsident Axel Gedaschko informierte sich über das Kreisbau-Projekt „Experimentelles Wohnen“

an der Friedrich-Ebert-Straße

Copyright: kreisbau AG
BEA: Markus Rick – rimapress
von links nach rechts: Hans-Jürgen Meisen, Vorstand Kreisbau AG Jochen Klenner, MdL Alexander Rychter, VdW Verbandsdirektor Axel Gedaschko, Präsident GdW Gerhard Wohlrab, Architekt Hans Wilhelm Reiners, Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach Gülistan Yüksel, MdB Andreas Terhaag, MdL Ralf Kremer, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kreisbau AG

Besser konnte nicht dokumentiert werden, dass es auf der Baustelle der Kreisbau AG an Friedrich-Ebert-Straße und Wilhelm-Schiffer-Ring in der Rheydter Innenstadt jetzt ernst wird: Als Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Kreisbau-Vorstand Hans-Jürgen Meisen dem Präsidenten des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Familienunternehmen e.V. (GdW), Axel Gedaschko, vor rund 40 Gästen aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, Verwaltung und Wirtschaft das Bauvorhaben und das dahinter stehende Quartiersentwicklungskonzept vorstellten, rollte ein schwerer Betonmischer auf die Baustelle, um neues Material zu liefern.

Gedaschko, der auf der Berliner Bühne die Interessen von rund 3.000 Wohnungs- und Immobilienunternehmen gegenüber Politik, Wirtschaft und Medien vertritt, war an den Niederrhein gekommen, um sich eine Reihe von Wohnungsbauprojekten anzuschauen und hat dafür neben anderen das “Studentische Wohnen” in der Rheydter City ausgewählt. Und dies nicht ohne Grund. Gedaschko: “Nach Jahren der Stagnation und Bestandspflege, bei denen die Wohnungsunternehmen allenfalls mit Balkonmodernisierung und energetischen Sanierungen glänzten, wird jetzt auch wieder  neu gebaut. Die Wohnungswirtschaft nimmt dabei vor allem Standorte in den Blick, die am Rande der großen und hochpreisigen Ballungsräume liegen. Die Entwicklung in Mönchengladbach und die Baustelle, auf der wir hier stehen, ist dafür ein Paradebeispiel.”

An der Friedrich-Ebert-Straße, nur wenige hundert Meter von der Hochschule Niederrhein entfernt, entstehen Mehrfamilienhäuser mit insgesamt rund 5.000 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche. Sie bieten Platz für 77 Apartments, 18 WG-Plätze, 20 Wohnungen, mehrere Gewerbeeinheiten – und nicht zuletzt Zweigstellen der Volkshochschule und Musikschule, die nach Fertigstellung ihren nicht mehr zeitgemäßen Standort im City-Haus an der Hauptstraße verlassen. Rund 11 Millionen Euro investiert das städtische Wohnungsbauunternehmen in das Projekt – inklusive der rund 6,4 Millionen Euro, die aus den Förderprogrammen des Landes NRW zur Verfügung stehen.

“Mit dem Neubau wollen wir mehr erreichen, als günstigen Wohnraum für Studierende in Hochschulnähe zu schaffen. Das Projekt soll und wird gleichzeitig dazu beitragen, frischen Wind und studentisches Leben in die mit Leerstand und Strukturproblemen kämpfende Rheydter Innenstadt zu bringen. Damit fügt es sich nahtlos in die Maßnahmen der ‚Sozialen Stadt Rheydt‘ ein”, betont Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

Copyright: kreisbau AG
BEA: Markus Rick – rimapress
von links nach rechts: Ralf Kremer, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kreisbau AG Hans-Jürgen Meisen, Vorstand Kreisbau AG Armin Bruder, Schulleiter Franz-Meyers-Gymnasium Axel Gedaschko, Präsident GdW Hans Wilhelm Reiners, Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach Alexander Rychter, VdW Verbanddirektor

Auf der Baustelle laufen inzwischen die Verbauarbeiten, nachdem die aufwendige Kampfmittelsondierung ohne Bombenfunde abgeschlossen werden konnte. Bevor die Baugrube ausgehoben werden kann wird derzeit ein Betonpfahlwand errichtet, die den höhergelegen Teil des Geländes stützt.

Damit die Studenten-WG’s und Apartments auch den Bedürfnissen der Studierenden entsprechen, haben schon vor einiger Zeit 15 Studierende eine Befragung durchgeführt und ein maßgeschneidertes Konzept für die späteren Nutzer entwickelt. Die wünschen sich neben dem nackten Wohnraum auch zusätzliche Leistungen vom Hausmeisterdienst bis zum Wäscheservice und Gemeinschaftsflächen wie zum Beispiel Lounges, Foodcourts oder Partylocations. Und passende Namen für diese Art des studentischen Wohnens gibt es auch bereits:  “MAMA 2.0” und “ALL INN”  sind zwei der vorgeschlagenen Titel für das Konzept.

Pressemitteilung von Donnerstag, 19. Juli 2018 Stadt Mönchengladbach

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